Schnecke
noun
{f}
Schnecke, Schnecken
/ˈʃnɛkə/
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- Zoologie, speziell Malakologie: (in zahlreichen land- und wasserlebenden Arten vorkommendes) längliches Weichtier mit zwei Paar Fühlern am Kopf (wobei sich am Ende des oberen Paares die Augen befinden), auf dessen Rückenseite sich häufig ein zumeist spiralförmig gewundenes, aus Kalk bestehendes Gehäuse befindet, und dessen landlebende Vertreter sich auf einer Spur selbst abgesonderten Schleims auf der bauchseitigen Kriechsohle sehr langsam fortbewegen
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cochlea,
coclea,
limax,
cochlos
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- derb: die äußeren und/oder ein Teil der inneren primären weiblichen Geschlechtsorgane
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conca,
concha,
connus,
cunnus
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- salopp abwertend: weibliche Person, die für ein Entgelt sexuelle Handlungen als Dienstleistung anbietet und ausübt
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connus,
cunnus
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- Architektur: spiralförmig (schneckenförmig) eingerolltes Zierelement von Bauteilen wie Konsolen, Giebeln oder Kapitellen
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voluta,
cochlea
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- Gastronomie: als Nahrungsmittel verwendetes, essbar zubereitetes Exemplar (bestimmter Arten) des unter [1] beschriebenen Weichtiers
- Anatomie: spiralförmiger (schneckenförmiger) Teil des Innenohrs
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cochlea,
coclea
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- umgangssprachlich: kleines, spiralförmig (schneckenförmig) zusammengerolltes Feingebäck aus Hefe-, Hefefein- oder Plunderteig mit süßen oder herzhaften Füllungen und/oder Belägen
- Geigenbau: spiralförmig (schneckenförmig) verzierter Abschluss des Halses einiger Streichinstrumente
- Architektur: Treppe, deren Stufen spiralförmig um eine Achse verlaufen
- Technik: Gewinde, das spiralförmig in ein zylindrischen, kegelförmigen oder dergleichen Körper gefräst wurde
- Technik: auf dem Funktionsprinzip der archimedischen Schraube beruhende Förderanlage für vor allem Schüttgut
- salopp abwertend: jemand, der langsam handelt und deshalb das von ihm Erwartete nicht leisten kann
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cochlea
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